Reform der Vaterschaftsanfechtung – Was sich ab April 2026 ändert
Die Regeln zur Vaterschaftsanfechtung werden grundlegend reformiert. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus April 2024, das feststellte, dass die bisherigen Vorschriften vor allem für leibliche Väter nicht fair waren. Bisher war es für einen biologischen Vater oft nahezu unmöglich, seine Vaterschaft rechtlich geltend zu machen, wenn bereits ein anderer Mann als Vater in der Geburtsurkunde eingetragen war. Die Reform soll nun ein ausgewogenes Verfahren schaffen, das die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt: des Kindes, des rechtlichen Vaters und des leiblichen…