Vorläufig entzogen, endgültig genervt – was der Führerschein mit Rechtsstaat zu tun hat
Willi Brause wachte an diesem Morgen auf wie ein Mensch, der nichts Unrechtes vorhatte. Er putzte sich die Zähne, trank lauwarmen Kaffee und steckte – wie jeden Tag – seinen Führerschein sorgfältig ins Portemonnaie. Links das Plastik, rechts der Fahrzeugschein, dazwischen der Personalausweis. Ordnung ist, wenn alles da ist, wo der Staat es vermutet. Dann setzte er sich ins Auto und fuhr los in einen Tag, der nichts Besonderes versprach und genau deshalb gefährlich war. An der Ampel stand ein…