Kanzleibus in der Verkehrskontrolle

Kanzleibus in der Verkehrskontrolle

Heute ist der Kanzleibus das erste Mal von der Polizei überhaupt angehalten worden. Ich fuhr im Kreis Altenkirchen zufällig hinter einem Streifenwagen her, als mir der Beifahrer signalisierte, dass ich nicht angeschnallt wäre. Ich teilte ihm mit, dass ich dafür eine Befreiung hätte. Beide Beamte sahen sich anerkennend den Kanzleibus an und bekamen von mir einen Kanzleibusaufkleber geschenkt. Als ich ihnen noch den funktionierenden Grünlichtbalken demostrierte, meinte sie, dass das ja wohl nicht erlaubt wäre. Auf meinen Hinweis, dass ich als Vertreter einer Rechtsanwaltskanzlei wohl kaum einer Polizeistreife etwas “illegales” demostrieren würde, zeigten sie sich überzeugt. Ich hatte weder Führerschein noch Fahrzeugschein noch Sondergenehmigung dabei. Bezahlen musste ich nichts. Wir haben alle sehr gelacht. die Beamten waren locker, freundlich und total entspannt und waren eine absolute Werbung für ihre Behörde, über die man ja auch öfters mal sich ärgert. Weiter so im Bereich Betzdorf. Das hat Spaß gemacht.

2 Gedanken zu „Kanzleibus in der Verkehrskontrolle

  1. Lieber Herr Stanek-Nierenz, auch Polizeikontrollen im Ruhrgebiet machen zuweilen Spaß. So lief mir seinerzeit eine offenbar perforierte Cola-Dose im Auto aus, die ich dringend loswerden musste. Der erzwungene Halt auf offener Straße kam da gerade recht. Auf die behördliche Begründung “Verkehrskontrolle” entgegnete ich wahrheitsgemäß, gerade andere Probleme zu haben – und durfte (musste) unverzüglich weiterfahren.

    Anläßlich einer Alkoholkontrolle im Advent verneinte ich die Frage nach vorangegangenem Genuss von Rauschmitteln und erklärte ergänzend, noch nie betrunken gewesen zu sein und keinen Alkohol zu mögen. Auf die Anschlussfrage “WARUM?” war ich nicht gefasst.

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